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Die erste Firmenwebsite

Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

Die erste Website entsteht meist in Eile, und die Fehler zeigen sich erst nach dem Start. Hier steht, was du bei einer Firmenwebsite lassen solltest und was du stattdessen tust.

Die erste Website eines Unternehmens entsteht fast immer gleich: schnell, zwischen zehn anderen dringenden Dingen, mit dem Ziel „Hauptsache, wir haben eine".

Dann vergehen ein paar Monate und die Seite bringt keinen Anruf, keine Anfrage, nichts. Meist ist das kein Pech, sondern einer der folgenden Fehler.

Du beginnst beim Design statt beim Zweck

Der häufigste Fehler bei einer Firmenwebsite: Das erste Gespräch dreht sich um Farben und Animationen.

Die richtige Frage ist eine andere. Was soll ein Mensch tun, nachdem er auf der Seite gelandet ist?

Anrufen, ein Angebot anfragen, einen Termin buchen, kaufen. Wähle ein Hauptziel und bau alles darum herum.

Eine schöne Website ohne Zweck ist ein teurer Prospekt, den niemand liest.

Du schreibst über dich statt über den Kunden

„Wir sind ein junges, dynamisches Team mit langjähriger Erfahrung." Diesen Satz hast du auf hunderten Websites gelesen und dir keine einzige gemerkt.

Ein Besucher hat ein Problem und will schnell wissen, ob du es löst. Sag ihm in den ersten Zeilen, was du machst, für wen und in welcher Region.

Der Kunde sucht nicht deine Firma. Er sucht die Lösung für sein Problem.

Deine Firmengeschichte hat ihren Platz, aber auf der Seite „Über uns", nicht im ersten Bildschirm.

Du machst es den Leuten schwer, dich zu erreichen

Die meisten Menschen öffnen deine Website am Handy, oft unterwegs, mit schwacher Verbindung.

Wenn die Seite langsam lädt oder die Buttons zu klein für den Daumen sind, sind sie weg. Sie schreiben dir nicht, warum. Sie schließen einfach den Tab.

Mach den Test selbst: Öffne die Seite auf deinem eigenen Handy, mit mobilen Daten, und versuch, ein Angebot anzufragen. Wenn es dich nervt, nervt es auch deine Kunden.

Schwer zu glauben, aber auf vielen Firmenwebsites steht die Telefonnummer nur ganz unten, in kleiner Schrift.

Was du bei einer Website lassen solltest, kurz gefasst:

Jede Seite sollte mit einem klaren Schritt enden. „Ruf uns an", „Angebot anfragen", „Termin buchen".

Du gehst online und lässt sie liegen

Eine Website ist kein Projekt, das am Tag des Starts endet. Sie ist ein Arbeitswerkzeug.

Preise, Leistungen, Öffnungszeiten und Fotos ändern sich. Eine Seite mit veralteten Infos schadet dir mehr als gar keine, weil die Leute vor einer verschlossenen Tür stehen.

Kläre zwei Dinge von Anfang an: wer die Inhalte aktualisiert und wie du misst, was passiert. Ohne einfache Zahlen zu Besuchen und Anfragen weißt du nicht, ob die Seite arbeitet oder nur existiert.

Ebenfalls von Anfang an: Achte darauf, dass Domain und Zugänge auf deine Firma laufen, nicht auf die Person, die die Seite gebaut hat.

So gelingt es gleich beim ersten Mal

Keiner dieser Fehler hat mit dem Budget zu tun. Es geht um die Reihenfolge der Entscheidungen: zuerst der Zweck, dann die Botschaft, erst dann das Design.

Wenn du gerade deine erste Website planst oder eine hast, die nichts bringt, erzähl uns, was du verkaufst und an wen. Wir sagen dir ehrlich, was in deinem Fall zählt und was du getrost weglassen kannst.

Hast du einen Prozess, der dir Zeit raubt?

Schauen wir, was sich automatisieren lässt. Das erste Gespräch ist kostenlos.

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